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raſchen Sprunge war Wilhelm aus dem Bette und in ſeine Kleider gefahren. Er bot ſeiner Pflegemutter, wie gewöhn⸗ lich, einen guten Morgen im herzlichſten Tone, den ſie mit mehr Zurückhaltung, als ſonſt, ihm zurück gab. Er achtete weiter nicht darauf, da gegenwärtig das warme, dampfende Frühſtück ausſchließlich ſeine Aufmerkſamkeit in Anſpruch nahm. So bald daſſelbe verzehrt war, entfernte ſich Frau Schneider, nachdem ſie zur Vorſorge Wilhelm eingeſchloſſen hatte. Er war demnach Arreſtant und ſeiner Freiheit be⸗ raubt. Da das nicht zum erſten Mal vorkam und ihm ſchon öfters paſſirt war, ſo fand er ſich auch in ſein Geſchick, ob⸗ gleich er lieber im Freien den ſchönen Morgen genoſſen hätte. An Unterhaltung fehlte es ihm nicht. Da war zunächſt unter ſeinem Fenſter ein Schwalbenneſt, das ſeine Aufmerkſamkeit auf ſich zog; eine ganze Vogelfamilie, deren Leben und Treiben er jetzt in aller Muße beobachtete. Augenſcheinlich war auch bei dieſer jetzt Frühſtückszeit; die Jungen machten weit den Schnabel auf und verlangten, wie er aus ihrem Gezwitſcher und Gezirpſe deutlich ent⸗ nehmen konnte, ziemlich ungeſtüm ihr tägliches Brod, wel⸗ ches ihnen die Alten in den Schnabel ſteckten. Aber die kleinen Schreier hatten noch immer nicht genug und die Eltern ſahen ſich genöthigt, um ihnen den Mund zu ſtopfen, nach neuem Vorrath auszufliegen. Dieſen Zeitpunkt wollte aber ein räuberiſcher Sperling benutzen, um ſich in den


