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ners kennen gelernt hatte.„Du mußt uns ſchwören. Erſt ſagſt Du: meiner Treu!“
„Meiner Treu!“ wiederholte der Knabe.
„So iſt es gut und wenn Du nicht Dein Wort hältſt, biſt Du ein Schuft.“
Jetzt erſt wurde Heinrich in das Geheimniß, welches er bisher nur oberflächlich mehr geahnt als gewußt hatte, vollſtändig eingeweiht und als förmlicher Theilnehmer zu⸗ gelaſſen. Er verſprach zur feſtgeſetzten Stunde ſich ein⸗ zufinden und gelobte nochmals feierlich das tiefſte Still⸗ ſchweigen, worauf ſich die Verbündeten diesmal in der beſten Eintracht trennten. Den Nachmittag brachte Wil⸗ helm damit zu, laut Vorſchrift, die er in dem alten Buch gefunden, den feuerſpeienden Berg herzurichten. Zu die⸗ ſem Zwecke grub er theils mit ſeinen Händen, theils mit einer Schaufel, die er ſich unter irgend einem Vorwande vom Hausknecht lieh, in einem verborgenen und nur ſelten betretenen Winkel des Hofes ein ziemlich anſehnliches Loch, worin er die bereits eingekauften und wohl verwahrten Subſtanzen nach einem gewiſſen Syſtem ordnete. Er bildete förmliche Abtheilungen und zwiſchen den einzelnen Schichten legte er loſe Erdſtücke, wie es in dem Rezepte angegeben war. In der Mitte des Kegels mußte ein hohler Raum bleiben, der gar nicht ſo leicht herzuſtellen war. Das Ganze belegte er mit friſchem Raſen und das


