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einem nachſichtigen Lächeln anhörſt. Bedenke, daß dies kleine Lächeln uns in Zukunft vor allen Sorgen ſchützen kann. Ertrage daher nur heute noch ſeine Aufmerkſam⸗ keiten. Du wirſt bald für immer von ihm befreit werden. Eine ſorgenloſe Exiſtenz iſt doch nicht mit einem liebens⸗ würdigen Lächeln zu theuer erkauft. Wenn Du Dich nur dieſen Abend meinen Wünſchen fügſt, ſo will ich Dir, ſo lange ich lebe, dankbar ſein und mich in jeder Beziehung nach Deinen Wünſchen richten.“
Wenn Eſſling wollte, ſtand ihm eine ſeltene Ueber⸗ redungskraft zu Gebote; er verſtand es, zu ſchmeicheln, zu verführen. Bitten, Schwüre und Verſprechungen waren ihm geläufig, ſelbſt Thränen konnte er vergießen, wenn es nöthig war. Mit dieſen Mitteln gelang es ihm auch noch einmal, Antonien für ſeine Wünſche zu gewinnen und ihre aufſteigenden Bedenken zu beſeitigen, obgleich ſie eine innere Stimme zu warnen ſchien. Wider ihren Willen und nur auf ſeinen Wunſch ſchmückte ſie ſich für den er⸗ warteten Baron, während Eſſling die nöthigen Anord⸗ nungen für das ausgeſuchte Souper traf. Als er ſeine Frau in geſchmackvollſter Toilette wieder erblickte, flog ein ſpöttiſches und doch zufriedenes Lächeln des Triumphs über ſein verwittertes Geſicht.
„Beim Himmel!“ murmelte er.„Wenn der Baron nicht in die Falle gehen ſollte, ſo iſt es nicht meine und


