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jährliche Summe von zehntauſend Gulden auf Lebenszeit und Löſchung der Hypotheken, hatte ſich Wallenberg zu der gewünſchten Abtretung bereit erklärt. Eſſling war auf dieſe Forderung auch eingegangen und hatte von einem beglaubigten Notar den betreffenden Contract entwerfen laſſen. Es fehlte nur noch die Unterſchrift der Bethei⸗ ligten. Dieſelbe ſollte an einem beſtimmten Tage abge⸗ geben werden, wozu Eſſling den Baron in ſeine Wohnung eingeladen hatte.—
„Ich erwarte,“ ſagte er zu Antonien,„heute Beſuch und wünſche, daß Du die glänzendſte Toilette machſt. Für ein exquiſites Souper werde ich Sorge tragen.“
„Und darf ich fragen, wer Dein Gaſt ſein wird?“
„Der Baron. Das beabſichtigte Geſchäft iſt ſo gut wie abgeſchloſſen. Es handelt ſich nur um einige unbe⸗ deutende Nebenpunkte. Alles kommt darauf an, Wallen⸗ berg bei guter Laune zu erhalten. In Deinem, wie in meinem Intereſſe erſuche ich Dich, ihn mit Zuvorkommen⸗ heit zu empfangen. Unſere ganze Zukunft hängt von Deinem Benehmen ab.“
„Was ſoll ich thun?“
„Ich fordere nichts von Dir, was ſich mit Deiner und meiner Ehre nicht verträgt. Du ſollſt nur ein wenig liebenswürdiger gegen ihn ſein, wie gewöhnlich. Mein Gott! das kann Dir doch nicht ſchwer fallen. Bedenke,


