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die ihn Adolphinens uͤberraſchende Aufforderung ver⸗ ſetzt hatte. Er mußte es ſich ſelber zugeſtehen, daß dies ſeltſame Maͤdchen ihm ein ſteigendes Intereſſe einfloͤßte. Ohne ſein Zuthun ruͤckte ihn der Zufall ihr immer naͤher. Ihr ganzes Weſen, die eigenthuͤm⸗ liche Lage, in welcher ſie ihm erſchien, beunruhigten ihn und erregten ſeine Neugierde. Seine eigenen Gefuͤhle fuͤr ſie waren ihm ein Raͤthſel. Den Gedanken, daß er ſie bereits liebte, oder eine innigere Neigung zu ihr je faſſen koͤnnte, wies er als eine Thorheit mit Entſchiedenheit zuruͤck; und doch feſſelte ihn ihre Er⸗ ſcheinung mehr, als dies je ein Weib vorher vermochte. Er entſchuldigte dieſe dunkle Neigung mit ſeiner Jugendfreundſchaft, mit den innigen Beziehungen, in welchen er zu ihren Verwandten in Waldau ſtand, aber er konnte es ſich nicht verſchweigen, daß alle dieſe Gruͤnde noch immer nicht ausreichten, um ſeine ge— genwaͤrtige Stimmung zu rechtfertigen. Selbſt eine Art von Eiferſucht regte ſich bereits in ſeinem Herzen. Der Widerwille, den er gegen Baron Briolan empfand, wurzelte tiefer als in der Verſchiedenheit der Cha⸗ raktere und Lebensanſichten dieſer beiden Maͤnner. Andere Gruͤnde, welche ihm ſelber noch ein Geheim⸗ niß waren, miſchten ſich in ſeine Beſorgniſſe und An⸗ tipathieen. Eine ſeltene Unruhe hielt ihn jetzt trotz
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