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Sorgloſigkeit nicht beachtete, war indeß dem Faͤrber— meiſter nicht entgangen. Er ahnte in den Fragen Adolphinens einen geheimen Sinn und antwortete demnach anſcheinend unverfaͤnglich und doch mit ver⸗ borgener Beziehung. So entwickelte ſich von Neuem zwiſchen den urſpruͤnglich ſich fernſtehenden Perſonen, dem einfachen Handwerker und der verwoͤhnten Salon⸗ dame, ein gewiſſes Einverſtaͤndniß. Beide begegneten ſich in denſelben Gedanken.
Der bisher eben verlaufende Weg machte jetzt eine Steigerung. Adolphine benutzte das langſamere Fah⸗ ren des Wagens und verlangte dieſen zu verlaſſen, um die kleine Anhoͤhe zu Fuß zu erſteigen. Der Graf erhob einige Einwendungen, indem er an die groͤßere Partie nach dem Schafberg erinnerte und vor Ermuͤ⸗
dung warnte.
— Kommen Sie doch, rief ſie ihren Begleitern zu, ohne ſich an ſeine Worte viel zu kehren. Wir wollen hier ausſteigen. Der kleine Huͤgel wird uns nicht ermuͤden und ich laſſe mich ja ohnehin den Schaf⸗ berg hinauftragen. Im Wagen genießen wir die herr⸗ liche Ausſicht doch nur halb. Oeffnen Sie, Herr Becher!
Georg war ſogleich aufgeſprungen, um die Wa⸗ genthuͤr zu oͤffnen und den Tritt herabzulaſſen. Sie


