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— Ich habe Briefe aus der Heimath erhalten, die mich zur Ruͤckkehr in wenig Tagen zwingen.
— Das thut mir leid. Sie haben gewiß auf einen laͤngern Aufenthalt gerechnet.
— In der That, ich hatte vier Wochen zu mei⸗ ner Reiſe beſtimmt.
— Und Ihr Freund, Herr Obermann, bleibt hier?
— So viel ich weiß, gedenkt er den ganzen Som⸗ mer in Hallſtadt zuzubringen.
Dieſe obenhin geſprochenen Worte, auf welche der Graf kaum achtete, erhielten durch ihre eigen⸗ thuͤmliche Betonung eine beſondere Bedeutung. Adol⸗ phine wurde durch die nahe bevorſtehende Abreiſe des Faͤrbermeiſters unangenehm beruͤhrt. Sie hatte ihn zum Vermittler zwiſchen ſich und Ferdinand gebrau⸗ chen wollen, um einer drohenden und unangenehmen Erklaͤrung des Letzteren vorzubeugen. Bisher hatte ſie noch nicht Gelegenheit gehabt mit Georg uͤber ihre Befuͤrchtungen zu ſprechen. Sein ploͤtzlicher Entſchluß noͤthigte ſte, ihn noch vor ſeiner Abreiſe allein zu ſehn und zum Vertrauten ihres Geheimniſſes zu machen. Dabei hoffte ſie, daß er den Maler vermoͤgen wuͤrde, ebenfalls mit ihm zu gleicher Zeit die Umgebung von Iſchl zu verlaſſen. Dieſen Gedanken hing ſie nach, als ſie ploͤtzlich verſtummte. Was der Graf in ſeiner


