Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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ſchnitt und die Abreiſe beſchleunigte. Mit Huͤlfe der ſtämmigen Magd war das Fahrzeug indeß wilrklich flott gemacht worden und auch ſie ſchickte ſich an in daſſelbe hineinzuſpringen. In demſelben Augenblicke folgte ihr der fremde Wanderer, der mit ihr zugleich den Kahn betrat. Seine Erſcheinung hier war ſo ploͤtzlich und unerwartet, daß ſie die allgemeine Auf⸗ merkſamkeit der Geſellſchaft auf ſich zog. Mit einer leichten Verbeugung luͤftete er kaum merklich den Strohhut und ließ ſich auf einen noch leer ſtehenden Platz an der Spitze des Fahrzeugs nieder. Die ihm zunaͤchſt Sitzenden maßen den kecken Eindringling mit fragenden Blicken, die dieſer nicht zu bemerken ſchien. Selbſt das aͤcht ariſtokratiſche Anſtarren des Grafen, welcher ihn mit ſeiner Lorgnette vom Scheitel bis zu den Fuͤßen betrachtete, ſetzte ihn durchaus nicht in Verlegenheit. Dieſe Ruhe, oder Unverſchaͤmtheit, wo⸗ fuͤr der Graf ſie nahm, imponirten faſt dem„Loͤwen“, den ſonſt Nichts ſo leicht in Erſtaunen. ſetzte. Es lag nin Etwas in dem feſten Blick des Fremden, womit er das Anſtarren des Grafen erwiederte, das dieſen vielleicht zum erſten Mal erroͤthen ließ. Um ſeine Ver⸗ legenheit zu verbergen, beugte er ſich zu Adolphinen, die bisher vielleicht abſichtlich den ſich aufdraͤngenden Gaſt nicht der geringſten Beachtung gewuͤrdigt hatte.