Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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zur Abfahrt feſt entſchloſſen ſah, gab auch er ſeine paſſive Rolle auf und rief die Magd herbei, die ihn im Rudern unterſtuͤtzen ſollte. Dieſelbe kam mit zwei Ruderſtangen beladen, von welchen ſie die eine dem Schiffer reichte, der ſich nun anſchickte vom Lande abzuſtoßen. Dieſe Arbeit verrichtete er indeß ſo langſam als moͤglich, in⸗ dem er ſich noch immer der Hoffnung hingab, daß ſeine Paſſagiere nur zum Scherz den Kahn beſtiegen haͤtten. Von Zeit zu Zeit hielt er daher in ſeinem Geſchaͤfte inne und betrachtete aufmerkſam den Himmel uͤber ſich und den See mit bedenklicher, oder mindeſtens zwei⸗ felhafter Miene. Obgleich die Sonne noch nicht gaͤnz⸗ lich verhuͤllt war, ſo zeigten ſich doch ſchon in ihrer Naͤhe einzelne verdaͤchtige Wolken von dunkler Farbe mit fahlen, ſchwefelgelben Raͤndern. Auch der See

war nicht mehr ſo ruhig und ſpiegelglatt wie kurz zu⸗

vor. Gleich einer duͤſtern Ahnung flog zuweilen ein breiter, maͤchtiger Schatten uͤber die bruͤtenden Ge waͤſſer. Die Wellen, die ſich bisher kaum als leiſe Furchen und ſchillernde Waſſerſtreifen bemerkbar mach⸗ ten, waren jetzt groͤßer und lebendiger geworden. Sie hoben und ſenkten das Boot, welches noch immer das Ufer mit ſeiner Spitze beruͤhrte, als wollten ſie erſt ihre wachſende Kraft daran erproben. Dabei ſtei⸗ gerten ſie ihr bisheriges leiſes Plaͤtſchern und Mur⸗

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