Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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Seine Fuͤße ſteckten in plumpen aber dauerhaften Ge birgsſchuhen, die noch zum Ueberfluß oder aus Vor⸗ ſorge mit großen eiſernen Stiften beſchlagen waren. Auf dem Arm trug er an einem Lederriemen ein zu⸗ ſammengerolltes Tuch, wie es die Englaͤnder auf Rei⸗ ſen zum Schutz gegen ſchlechte Witterung mit ſich zu fuͤhren pflegen, waͤhrend er in ſeiner rechten Hand einen tuͤchtigen Wanderſtab von weißem Ahorn hielt. Nachlaͤſſig lehnte der Fremde an einem der Holz⸗ pfloͤcke, welche am Ufer zur Befeſtigung der Kaͤhne ſtanden. Von der Geſellſchaft unbeachtet, nahm auch er weiter keine Notiz von ihr, obgleich er nur wenige Schritte entfernt war. Weder ihr Lachen noch die lauten abgeriſſenen Worte, welche der Wind ihm zu⸗ fuͤhrte, ſtoͤrten ihn in ſeiner beſchaulichen Stellung. Ein anderes Schauſpiel nahm ſeine ganze Aufmerk⸗ ſamkeit in Anſpruch. Er war zum erſten Mal in der Gegend, die er bewunderte. Sein Auge ſchweifte auf das gruͤnliche Gewaͤſſer, das zu ſeinen Fuͤßen ſpielte, auf die nackten Felſen, an welchen er den wunderba ren Wechſel von Licht und Schatten beobachtete, je nachdem ein Sonnenſtrahl auf das roͤthliche Geſtein niederblinkte, oder eine dunkle Wolke uͤber die oͤden Gipfel ſtrich. Der ſonnige Morgen hatte beſſeres Wetter verſprochen, als der Tag zu halten Willens