Teil eines Werkes 
Erster Theil (1855)
Entstehung
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ten Grundbeſitzer ſeines Landes emporgeſchwungen. Dabei wurde er eben ſo ſehr von ſeinem Gluͤck als von einem ausgezeichneten kaufmaͤnniſchen Inſtinct be⸗ guͤnſtigt. Herr von Buſch war kein ganz gewoͤhn⸗ licher Menſch, er beſaß einen angeborenen Scharf⸗ blick, einen durchdringenden Verſtand und ausgebildete Menſchenkenntniſſe, die er ſich in fruͤhſter Jugend ſchon erworben. Ohne dieſe Eigenſchaften waͤre er trotz der Protection ſeines Goͤnners nicht zu der hohen Stellung emporgeſtiegen, die er gegenwaͤrtig im Leben und in der Geſellſchaft zu behaupten wußte. Die Welt hatte laͤngſt ſeinen niedern Urſprung vergeſſen, ſelbſt die ſtrengſten Zirkel wagten ihm nicht den Zu⸗ tritt zu verſagen, als er einmal zum Freiherrn er⸗ nannt worden war. Es gab ſehr vornehme Damen, welche ſeine nicht empfehlenswerthe Phyſtognomie in⸗ tereſſant fanden und mancher Hochgeborene druͤckte ihm geheim und oͤffentlich die Hand. Waͤhrend der Vater gleichſam die ſtegreiche Macht des Geldes repraͤſen⸗ tirte, galt die Tochter als die unbeſtrittene Koͤnigin der Schoͤnheit und Grazie in den hoͤheren Kreiſen und Salons. Wow ſie erſchien, wurde ihr gehuldigt und ſelbſt die Frauen, welche in dieſem Punkt gewiß di

ſchaͤrfſten Richterinnen ſind, geſtanden ihr, wenn auch mit allerlei ſtachligen Nebenbemerkungen, den Preis