Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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Ich fuͤhlte mich unbefriedigt, uͤberſaͤttigt, krank am Herzen und am Geiſt. Unter Schmerzen und Qua⸗ len kam ich zur Beſinnung. Ich gewann die Ueber⸗ zeugung, daß die Geſellſchaft ſich verjuͤngen, daß wir

Alle zu jener Unſchuld zuruͤckkehren muͤſſen, welche

wir durch unſer fruͤheres Leben eingebuͤßt haben. Deshalb ziehe ich dieſe einfachen und beſchraͤnkten Verhaͤltniſſe meinem fruͤheren, glaͤnzenden Leben vor, einen erprobten, ehrenwerthen Handwerker, dem es nicht an Bildung fehlt, den Helden der Salons oder den uͤberbildeten Geiſtern und charakterloſen Sophiſten unſerer Geſellſchaft.

Der Fuͤrſt hatte ſchweigend zugehoͤrt. Zuweilen ſchuͤttelte er bedenklich mit dem Kopf, manchesmal flog auch ein mild ſpoͤttiſches Laͤcheln uͤber ſeine verwit terten Zuͤge. Der alte Diplomat kannte die Men⸗ ſchen und zweifelte an einer Wiedergeburt derſelben. Solche Traͤume lagen ihm fern und doch uͤberkam es ihn, waͤhrend Adolphine begeiſtert ſprach, wie ein Schauer, eine leiſe Ahnung kommender Zeiten.

Die Jugend, verſetzte er endlich nachgiebiger als Adolphine erwartete, hat das Recht zu ſchwaͤr⸗ men und das Privilegium zu traͤumen. Ich will Ihnen Beides nicht nehmen. Die Hauptſache bleibt fuͤr mich Ihr Gluͤck. Ich werde den Mann ſehn und