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— Und Sie haben ihr das Gluͤck und den Ruf meiner Mutter geopfert, verſetzte Adolphine bitter laͤchelnd.
— Ich fuͤhle die Gerechtigkeit Ihres Vorwurfes. O! wenn meine Reue hingereicht haͤtte, das Leben Ihrer Mutter zu erhalten, ſo wuͤrde ſie noch jetzt unter uns wandeln und mir vergeben koͤnnen. Ich that Alles, was damals in meinen Kraͤften ſtand, um ihr Loos zu erleichtern. Ich umgab ſie mit der liebevollſten Aufmerkſamkeit. Durch mich wurde Ihr Vater ein reicher Mann, durch meine Verwendung in den Adelſtand erhoben. Ich handelte dabei gegen meine Ueberzeugung, ſelbſt gegen meine Pflicht, um ihn zum Schweigen zu bringen, um ihn durch Be⸗ friedigung ſeines Ehrgeizes milder fuͤr ſeine Gattin zu ſtimmen. Es war umſonſt. Alle dieſe Auszeich— nungen gaben nur ſeinem Verdachte, ſeinem Haſſe neue Nahrung. Ihre arme Mutter ertrug die Lei⸗ den, welche ihr der Grauſame bereitete, mit der Ge⸗ duld eines Engels. Keine Klage entſchluͤpfte ihrem Munde, ſie verbarg ihre Qualen ſorgfaͤltig vor ihrer Umgebung und beſonders vor mir. Ein Wort von ihr haͤtte hingereicht, und Ihr Vater, welcher ſich gaͤnzlich in meiner Macht befand, waͤre verloren ge⸗ weſen. Ich konnte ihn zerſchmettern, vollkommen zu


