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Engels zu erflehn, deſſen Gluͤck ich vernichtet, deſſen Leben ich verkuͤrzt habe.
Adolvhine blickte ihn ſchmerzlich ſtaunend an.
— Ja! ich klage mich an, weil ich ſchuldig bin. Ich habe Ihre Mutter getoͤdtet.
— CEs iſt nicht moͤglich, rief Adolphine betroffen.
— Sie ſollen Alles erfahren. Der Augenblick iſt gekommen, wo ich endlich mein Schweigen wenig— ſtens Ihnen gegenuͤber brechen darf. Es wird mir eine Erleichterung gewaͤhren, die Tochter der ſchuld⸗ los Geopferten als Zeugin meiner aufrichtigen Reue zu haben. Hoͤren Sie mich ruhig an.— Eines Ta⸗ ges kam ein ſchoͤnes, liebenswuͤrdiges Weib und warf ſich mir zu Fuͤßen, um meine Gnade fuͤr ihren ſchul— digen Gatten anzuflehn. Sein Schickſal lag in mei⸗ ner Hand, ich konnte ihn verderben oder retten. Dieſe Frau war Ihre Mutter.
— Arme, arme Mutter! ſeufzte Adolphine.
— Sie war ſchoͤn, reizend. Ihr Schmerz ruͤhrte mich, aber ich war entſchloſſen, den ſchuldigen Gatten die ganze Strenge der Gerechtigkeit fuͤhlen zu laſſen. Ich blieb daher anfaͤnglich taub fuͤr alle Bitten. Ihre Mutter ließ ſich indeß nicht abweiſen. Sie
umklammerte meine Kniee mit ihren zarten Armen
und benetzte meine Haͤnde mit ihren Thraͤnen. Je


