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ſten im Wagen. Sein feierliches Weſen beaͤngſtigte ſie von Neuem. Ein ungewoͤhnlicher Ernſt ruhte auf ſeinem gefurchten Angeſicht. Waͤhrend des kurzen Weges ſprach er nur wenig, er ſchien zerſtreut, ganz in truͤbe Erinnerungen verſunken zu ſein. Endlich hielt die Equipage vor dem Thore des Friedhofes von Waldau. Der Fuͤrſt ließ ſich von Adolphine zu dem Grabe ihrer Mutter leiten. Ein einfacher Stein bezeichnete ihre Ruheſtaͤtte. Rings umher waren Blu⸗ men von einer ſorgſamen Hand gepflanzt und der dunkle Epheu breitete ſeine gruͤne Decke uͤber den Huͤ⸗ gel. Der Fuürſt ſtand mit unbedecktem Haupte neben Adolphine vor dem Grabe. Eine Thraͤne glaͤnzte in ſeinem Auge. Niemand hatte den Fuͤrſten je weinen geſehn. Er wußte ſeine Schmerzen ſonſt wohl zu werbergen. Auf dem einſamen Kirchhof legte er die heitere Maske des Weltmanns ab. Er war tief er⸗ ſchuͤttert.
Endlich ſchien er ſich gefaßt zu haben. Er nahm Adolphinens Hand mit vaͤterlicher Zaͤrtlichkeit.
— Wundern Sie ſich nicht, ſagte er mit beben⸗ der Stimme, daß ich Sie hierher gefuͤhrt habe. Ich wollte das Grab Ihrer Mutter ſehen, um daſelbſt mein Unrecht zu beweinen, um die Vergebung eines


