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nem Hute und mit offenem Munde vor dem Wirthe ſtehn.
— Hat man je ſo was erlebt? rief der erſtaunte Conſul aus. Kommt der Fuͤrſt erpreß, wie es ſcheint, nach Waldau, um den Saͤgemuͤller zu beſuchen!
— Es wird wohl wegen des fremden Fraͤulein ſein, das dort ſeit einem Monat lebt, entgegnete der Wirth.
— Sie haben Recht. Das muß ich meiner Frau gleich ſagen.
Und der Buͤrgermeiſter von Waldau ſetzte heut zum zweiten Male ſeine Wuͤrde aus den Augen. Er vergaß ſein Anſehn ſo weit, daß er aus dem gewohn⸗ ten ehrbaren Gang in eine uͤbermaͤßige Haſt verfiel, wobei ſelbſt ein Buͤrgermeiſter nicht immer das ge⸗ hoͤrige Decorum behaupten kann. Seine langen Frack⸗ ſchoͤße flatterten im Winde und der Hut ſchwankte gefährlich von dem rechten zu dem linken Ohr. In ſeiner Eile haͤtte er faſt den Apotheker umgerannt, der ſeinen Laden verlaſſen hatte, um ebenfalls auf Befehl ſeiner Gattin genauere Erkundigungen uͤber dies ſtadterſchuͤtternde Geheimniß einzuziehen. Nach einer fluͤchtigen Entſchuldigung theilte der Conſul ſei— nem Collegen, der Apotheker war Magiſtratsmitglied, ſo viel mit, als er ſelber wußte. Eine halbe Stunde


