Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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Deputation an den fremden Prinzen abzuſchicken und denſelben zu begruͤßen. Moͤglicherweiſe konnte dabei ein Orden fuͤr ihn abfallen und die Rede, welche er zu halten gedachte, in die Zeitung kommen. Vor allen Dingen handelte es ſich aber darum, Gewißheit zu erlangen. Das Oberhaupt der Stadt begab ſich des⸗ halb in Perſon nach dem Gaſthauſe. Dort erfuhr er von dem Wirth den Stand und Namen des Fremden, welcher kein anderer als der uns bekannte Fuͤrſt ſel⸗ ber war. Wer beſchreibt aber das Erſtaunen des Waldauer Conſuls und der ganzen Stadt, als nach kurzer Zeit der Reiſewagen wieder vorfuhr, der Fuͤrſt in denſelben ſtieg und der Kammerdiener ſich bei dem Wirth um den Weg nach der Saͤgemuͤhle erkundigte. Das wuͤrdige Oberhaupt Waldau's beeilte ſich ſogleich die gewuͤnſchte Auskunft zu ertheilen, wofuͤr ihm der freundliche Dank des Fuͤrſten zu Theil wurde, der in dem zuruͤckgeſchlagenen Wagen ſaß und das Geſpraͤch mit anhoͤrte. Der Eifer des Buͤrgermeiſters ging ſo— gar viel weiter, als ſeine Wuͤrde ihm geſtattete. Er erbot ſich von freien Stuͤcken zum Fuͤhrer in der Hoff⸗ nung dem allgewaltigen Fuͤrſten ſich zu naͤhern. Die— ſer indeß lehnte mit einigen verbindlichen Worten dies allzu freundliche Anerbieten ab. Fort rollte der Wagen und der Buͤrgermeiſter blieb mit abgezoge⸗