Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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ihm gelieferten Proben fanden in der Handelswelt die vollkommenſte Anerkennung und von allen Seiten liefen weit mehr Beſtellungen ein, als er bei den geringen Mitteln und den Arbeitskraͤften, welche ihm vorlaͤufig zu Gebote ſtanden, befriedigen konnte. Die guten Waldauer thaten, was die Welt immer thut. Sie urtheilten nach dem Erfolge und da derſelbe ſich dem Faͤrbermeiſter guͤnſtig erwies, ſo war er bald wieder ein aͤußerſt tuͤchtiger und hoͤchſt ſolider Mann in ihren Augen. Nur die reiche Wittwe und ihre Toͤchter blieben unverſoͤhnlich.—

So genoſſen die Liebenden ein ſtilles, wohlver⸗ dientes Gluͤck. Ein Umſtand nur erregte Adolphinens Beſorgniß, der Gedanke an ihren Vater. Herr von Buſch hatte den Aufenthalt ſeiner Tochter ausfindig gemacht und mehrmals an dieſelbe geſchrieben. Ge— bieteriſch verlangte er ihre Ruͤckkehr. Er drohte ſelbſt mit gerichtlichen Zwangsmitteln, da ſie noch minorenn war und ſich daher unter vaͤterlicher Gewalt befand. Er ſchien neue Plaͤne mit ihr zu haben, die er na⸗ uͤrlich verſchwieg. In ſeinem letzten Briefe kuͤndigte er ihr ſeine nahe bevorſtehende Ankunft an. Adol⸗ phine verbarg dem Faͤrbermeiſter nicht ihre Beſorgniſſe. Georg ſuchte ſie zu beruhigen. Auf den Nath der Großmutter wandte ſie ſich in ihrer Verlegenheit an