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fruͤheren Gewohnheiten und ohne Reue und Bedauern blickte ſie auf ihre glaͤnzende Vergangenheit. Ein neues Leben begann fuͤr ſie, eine Vorbereitung auf die Pflichten ihrer kuͤnftigen Stellung. Unter An⸗ leitung ihrer Großmutter und ihrer Tante nahm ſie an den haͤuslichen Beſchaͤftigungen regen Antheil, um
den Anforderungen einſt zu genuͤgen, welche an ſie
als Hausfrau geſtellt werden durften. Allmaͤlig ver⸗ ſchwanden auch die modiſchen und eleganten Kleider und ſie bemühte ſich es an Einfachheit ihren Ver⸗ wandten gleich zu thun. Georg war auf das ange⸗ nehmſte uͤberraſcht, als er ſie in ſchlichtem Hauskleide wiederfand. Sie kam ihm ſo ſchoͤner vor, als je. Er druͤckte ſeine Zufriedenheit mit dieſer Umwandlung offen aus und ſein herzliches Lob erfreute ſie mehr, als die fruͤheren Schmeicheleien und Complimente ihrer ariſtokratiſchen Umgebung.— Vermittelſt des von ihr empfangenen Geldes hatte der Faͤrbermeiſter die ihm gekuͤndigte Summe an Frau Veit zu deren Verwunderung ſogleich bezahlt und den Ueberſchuß auf Adolphinens ausdruͤckliches Verlangen fuͤr die Ausfuͤhrung ſeiner Plaͤne verwendet. Die Dampf⸗ maſchine war bereits aufgeſtellt, Farbenvorraͤthe ein⸗ gekauft und Georg begann die Production des tuͤrki⸗
ſchen Garnes in kleineren Quantitaͤten. Die von 20*.


