Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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Georg vermochte nicht zu antworten. Die Fuͤlle ſeines Gluͤckes machte ihn ſprachlos.

Unter dem Sternenhimmel feierten die Liebenden eine ſtille Verlobung.

Der Faͤrbermeiſter riß ſich endlich taumelnd los und ſchwankte ſeelig ſeiner Wohnung zu.

XXII.

Adolphine hatte kein Geheimniß vor ihrer Groß⸗ mutter. Die wuͤrdige Frau ſchien keineswegs von dieſer Mittheilung uͤberraſcht. Sie hatte das Herz ihrer Enkelin beſſer verſtanden, als dieſe ſelbſt.

— Gott Lob, daß es ſo gekommen iſt! rief ſie freudig aus. Ich kenne den Georg, der iſt durch und durch brav, gut und tuͤchtig. Einen ſolchen Mann hab' ich ſtets fuͤr Dich gewuͤnſcht. Du brauchſt eine feſte Stuͤtze in dieſer Welt. Hoffentlich wirſt Du Deine Wahl nie zu bereuen haben. Er iſt ein ganzer Mann und gilt mehr als fuͤnfzig ſolche Wind⸗ beutel, die Dich fruͤher umſchwaͤrmt haben. Freilich hat die Sache, wie jedes Ding auf dieſer Erde, ihren Haken. Haſt Du Dir auch gehoͤrig uͤberlegt, was

Du zu thun Willens biſt? II. 20