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— Aber dies Geld iſt Ihre einzige Huͤlfsquelle und ſichert Ihre eigene Unabhaͤngigkeit.
— Ich bedarf ſeiner nicht, wenigſtens nicht in dieſem Augenblick. Meine Zukunft iſt geſichert, ſo lange ich hier in Waldau und im Schooſe meiner Familie leben kann. Sie kraͤnken mich, wenn Sie mein Anerbieten zuruͤckweiſen.
— O! erſparen Sie mir dieſe Demuͤthigung, flehte Georg in hoͤchſter Aufregung.
— Wie, Sie glauben ſich gedemuͤthigt, wenn Sie das Geld aus meiner Hand empfangen? O, uͤber Euch Maͤnner! Ihr habt keine Ahnung von unſerer Opferfreudigkeit. Wie gern wollte ich Alles, Alles geben, was ich beſitze, um Sie zu erretten.
Adolphine hatte die Hand des Faͤrbermeiſters er⸗ griffen, um ihm die Brieftaſche mit dem Gelde auf⸗ zunoͤthigen. All ſein Straͤuben war vergebens. Sie beſtegte endlich nach heißem Kampfe ſeinen Widerſtand. Im haſtig aufgeregten Geſpraͤche waͤgte ſie und er die Worte nicht. Beide wurden wider Willen zu einem Geſtaͤndniſſe hingeriſſen, das ſie unter andern Umſtaͤnden nicht gewagt haͤtten.
— Ihr Gluͤck iſt das meinige und wenn Sie lei⸗ den, leide ich mit Ihnen, ſagte Adolphine, indem ſie halb bewußtlos in ſeine Arme ſank.


