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chmerzte, war das Aufgeben ſeiner Lieblin sidee, 3, g g
mit der er ſich ſeit Jahren beſchaͤftigte und von der
er ſich den reichſten Segen fuͤr die Zukunft verſprach. Wie wir bereits wiſſen, hatte der Faͤrbermeiſter mehr⸗ fache Verſuche angeſtellt, das Geheimniß der ſoge⸗ nannten tuͤrkiſchen Garnfaͤrberei ſelbſtſtaͤndig zu ent⸗ decken, und zu dieſem Behufe bedeutende Summen auf⸗ gewendet. Mittelſt ſeiner chemiſchen Kenntniſſe hoffte er noch immer dies Problem zu loͤſen und er glaubte ſeinem Ziele naͤher als je zu ſtehn. Nach ſeiner Mei⸗ nung bedurfte es nur noch einiger Verſuche, einer klei⸗ nen Anſtrengung und das Raͤthſel war geloͤſt. Die Er⸗ perimente koſteten aber ziemlich große Summen und nach Zahlung der ihm gekuͤndigten Hypothek behielt Georg nicht mehr ſo viel uͤbrig, um dieſelben fortzuſetzen.
Den Gedanken konnte er kaum ertragen. Mit der zaͤhen Ausdauer, die ſolchen Charakteren eigen, hing er an ſeinen Plaͤnen. Dieſer Entdeckung, von deren Moglichkeit er ſo feſt uͤberzeugt war, hatte er den Schlaf ſeiner Naͤchte, die Ruhe ſeines Lebens, all ſein Nachdenken geopfert. Je theurer ſie ihm zu ſtehn kam, deſto werther war ſie ihm geworden. Er liebte ſie, wie die Mutter das Kind vor Allen, wel⸗ ches ihr die meiſten Sorgen gemacht, die haͤufigſten Thraͤnen gekoſtet hat.


