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benommen, ſie iſt Dir mit zarter Ruͤckſicht entgegen⸗ gekommen, ſie hat Dich vor Vielen mit ihrem Ver⸗ trauen beehrt und zum Dank ſchmaͤhſt Du ſie, weil ſie Deine thoͤrichte Leidenſchaft nicht erwiedern will, nicht erwiedern kann.
— Immer beſſer! ſchrie der Maler außer ſich. Ol ich ſehe klar, nur zu klar. Um den Beifall des eitlen Weibes zu erlangen, das ſich an meinen Qua⸗ len weidet, verraͤthſt Du unſere alte Freundſchaft. Immerzu, ſtoße den Dolch in mein wehrloſes Herz, hilf noch meiner Feindin und unterſtuͤtze ſie in ihrem ſchaͤndlichen Werk. Der Lohn wird nicht ausbleiben. Sie wird auch Dir laͤcheln, ſie wird auch mit Dir ſpielen und am Ende, wenn ſie Deiner muͤde gewor⸗ den, Dich wegwerfen, wie ſie mich verworfen hat.
— Ferdinand! Du biſt krank, verſetzte Georg mitleidig, und darum will ich Deine entehrenden Worte nicht gehoͤrt haben. Ich verzeihe Dir Deine ſinnloſen Beſchuldigungen, aber um Eins bitte ich Dich, maͤßige Deine Sprache, wenn Du in meiner Gegen⸗ wart von Fraͤulein von Buſch redeſt. Ich dulde keine Beſchimpfung eines Weibes, dem ich trotz aller Ver⸗ irrungen nicht meine Achtung verſagen kann.
Grade die Ruhe, welche Georg waͤhrend dieſer Unterredung behauptete, brachte bei dem aufgeregten 4


