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ſelber Dich begleiten. Es iſt ſchon uͤber eine Woche her, daß ich bei Saͤgemuͤllers geweſen bin. Ich fuͤrchte mich faſt, daß die Großmutter mir tuͤchtig den Kopf waſchen wird.
— Die alte Frau iſt doch munter? Das Fraͤu⸗ lein hat ſich beſonders viel nach ihr erkundigt.
— Munter und geſund wie eine Forelle im Waſ⸗ ſer. Die ſcheint der Tod vergeſſen zu haben. Die Mutter Kerner uͤberlebt uns Alle noch. Dafuͤr ſtammt ſie auch aus der guten, alten Zeit, wo man von Nerven⸗ und anderen Krankheiten nichts wußte. Mir geht immer das Herz auf, wenn ich ſie nur ſehe und mit ihr ſprechen kann. Bei Der koͤnnte mancher Doc⸗ tor und Profeſſor noch in die Schule gehen.
— Du haſt Recht. Sie iſt eine ſeltene Frau.
— Sie haͤlt auch auf Dich große Stuͤcke und wenn Herr Wagner einmal uͤber Deine Gelehrſamkeit und Speculationen herzieht, nimmt ſie redlich Deine Partei. Mich wundert's nur, daß die alte Frau die neue Welt und Zeiten lobt. Manchmal ſpricht ſie ſo wunderlich, daß man ſie kaum verſteht. Mir iſt es rein unbegreiflich, woher ſie Alles nimmt. Sie lieſt nicht, ſtudirt nicht und doch redet ſie ſo, daß man's gleich drucken laſſen koͤnnt'. Alſo es bleibt dabei, morgen gehen wir nach der Brettmuͤhle.
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