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Gelegenheit gehabt, ſie genauer kennen zu lernen, und ich kann ihr meine Achtung nicht verſagen.
— So, ſo! murrte Frau Becher, die nicht ſo leicht zu uͤberzeugen war. Du biſt wohl viel mit ihr zuſammen geweſen? Am Ende hat ſie Dich auch ver— zaubert. Man erzaͤhlt ſich ja Wunderdinge von ihrer Schoͤnheit. Sie ſoll ja ſchon Grafen und Fuͤrſten den Kopf verdreht haben. Herr, mein Gott! Du wirſt Dich doch nicht auch in ſie verliebt haben?
Trotz ſeines Ernſtes mußte Georg uͤber die Be⸗ fuͤrchtungen ſeiner Mutter laͤcheln.
— Daruͤber kannſt Du ganz ruhig ſein, entgeg⸗ nete er, Du vergißt den Abſtand unſerer gegenſeiti⸗ gen Stellung und der Verhaͤltniſſe. Die Freundlich⸗ keit, welche Fraͤulein von Buſch mir erwies, verdanke ich lediglich einem ſonderbaren Zuſammentreffen und der Liebe, die ſie noch immer zu ihren Anverwandten traͤgt. Mit Vergnuͤgen erinnerte ſie ſich der Kinder⸗ zeit und ihres Beſuches in Waldau. Sie hat mir nicht allein viele Gruͤße, ſondern auch einen Brief an ihre Großmutter mitgegeben. Ich will morgen ſelbſt in die Brettmuͤhle gehn und ihre Auftraͤge aus⸗ richten.
— Das iſt ſchoͤn, verſetzte die Mutter einigerma⸗ ßen ausgeſoͤhnt. Ich werde, wenn ich Zeit habe,


