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Geheimniß ſein, doch die Umſtaͤnde zwingen mich, Sie damit bekannt zu machen. Mit der Zeit koͤnnen Sie ſein Compagnon werden.
— Fraͤulein Ernſtine! Sie ſcherzen und wollen mich zum Beſten haben! Das iſt ja eine reine Un— moͤglichkeit. Ich bin ja nur ein armer und unwiſſen— der Junge, der keinen Pfennig im Vermoͤgen hat.
— Aber ehrlich, ordentlich und arbeitſam. Ich denke, das iſt auch Etwas werth.
— Nein, nein! Ich kann es noch immer nicht glauben. Ich ſoll der Compagnon des Herrn Becher werden? Das iſt ein Traum.
— Allerdings, wenn Sie uns verlaſſen, kann daraus nichts werden. Mein Bruder muͤßte einen fremden Geſellen annehmen und kaͤme dadurch in hun⸗ dert Verlegenheiten. Einen Andern darf er nicht ſo bald in ſeine Unternehmungen einweihen, er muͤßte ihn pruͤfen, laͤngere Zeit beobachten, und wer weiß, ob der ihm ſo zur Hand gehn wird, wie Sie. Dann bleibt dem armen Georg freilich nichts uͤbrig, als ſeine Plaͤne zu verſchieben, oder ganz aufzugeben. Sie ſehen, daß es ſich nicht allein um das Gluͤck meines Bruders, ſondern um das Ihrige, um das unſere handelt.
Karl war uͤberraſcht. Ernſtine redete zu ernſt, um


