Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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9 G

Alles, was Sie wollen, rief der Geſelle feu⸗ rig aus.

Bleiben Sie nur noch ſo lange, bis Georg zu einem Reſultat gekommen iſt. Ich kenne ihn. So⸗ bald er zu der Ueberzeugung gelangt, daß ſeine Ver⸗ ſuche vergeblich ſind, ſo wird er auch davon abſtehen. So lange er aber noch eine Moͤglichkeit des Gelin gens ſieht, ſetzt er alle ſeine Kraͤfte daran und hat fuͤr nichts Anderes Sinn. Wenn Sie uns jetzt ver⸗ laſſen, kann er unmoͤglich ſein Ziel erreichen. Er muß ſich dann mit tauſend Kleinigkeiten beſchaͤftigen, die ihn ſtoͤren und von ſeinen Gedanken abziehn. Er darf aber durch Nichts gehindert ſein. Denn das weiß ich auch, wenn der Menſch was Großes unter⸗ nimmt, ſoll er alle Nebendinge fahren laſſen. Das iſt jedoch unmoͤglich, wenn Sie ihm nicht beiſtehen. Mir zu lieb werden Sie das Opfer bringen, nicht wahr?

Gewiß! murmelte der Geſelle, wenn es mir auch noch ſo ſchwer faͤllt.

Lange wird es ohnehin nicht dauern. So⸗ bald Georg von ſeiner Reiſe gekommen iſt, will ich ernſtlich wegen der Angelegenheit mit ihm ſprechen. Er giebt Etwas auf mein Wort. Ueberzeugt er ſich