Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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zweifle, daß wir je dahinter kommen. Das Geld iſt ſo gut wie fortgeworfen und mancher ſchoͤne Thaler iſt bereits auf unnuͤtze Experimente draufge⸗ gangen.

Sie reden gerade wie die Mutter.

Und ſie hat Recht. Glauben Sie mir, daß wir niemals hinter das Geheimniß kommen. Unſere Farbe iſt juſt nicht ſchlecht, aber es fehlt ihr das Feuer und der Glanz, den das aͤchte tuͤrkiſche Garn hat. So ſchoͤn roth faͤrben wir nie, dahin bringen wir es nicht, wenn der Meiſter auch noch ſo viel ſtudirt. Der letzte Verſuch hat uͤber hundert Thaler gekoſtet und wir mußten die Waare fortwerfen. Kein Menſch wollte ſie uns abnehmen. Wenn das ſo fort⸗ geht, ruinirt ſich nur der Herr.

Nein! Karl, Sie irren ſich. Dahin laͤßt es Georg nicht kommen. Er iſt verſtaͤndig und beſonnen. Auch unternimmt er nichts ohne reifliche Ueberlegung.

Es thut mir leid, daß ich Ihnen widerſpre⸗ chen muß. Was hat denn ſeine Reiſe fuͤr einen Zweck gehabt? Rein aus Verdruß hat er ſie angetreten, weil ihm ſeine verwuͤnſchten Erperimente nicht gelin⸗ gen wollten. Wenn er wieder kommt, faͤngt der Kram von Neuem an. Geben Sie Acht, die Sache geht nicht und thut nimmer gut. Ich muß ſchweigen,

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