Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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laſſen und warum denn, wenn man fragen darf? Steht Ihnen Lohn und Koſt nicht an, oder haben Sie uͤber ſchlechte Behandlung zu klagen?

Im Gegentheil. Ich hab' es hier nur gar zu gut. Ich, verdiene nicht mein Loos.

Ich glaube wirklich, Karl, daß Sie uͤberge⸗ ſchnappt ſind. Weil Sie es bei uns zu gut haben, wollen Sie fortgehn. Das begreife, wer da kann. Fuͤr meinen Verſtand iſt das zu hoch.

Ich moͤchte nicht gern undankbar erſcheinen.

Eine ſchoͤne Dankbarkeit, ſpottete Ernſtine. Jetzt, wo Georg Sie ſo weit gebracht, wo Sie ihm faſt unentbehrlich ſind, wollen Sie ihn verlaſſen! Sie vergeſſen, daß er Ihnen ſein Geheimniß anver⸗ traut hat, daß er dabei auf Ihre Huͤlfe rechnet. Koͤnnen Sie wirklich von ihm in dieſem Augenblicke abtreten, wo er Ihrer am meiſten bedarf, wo er, wie er mir geſagt, ſeinem Ziele naͤher ſteht als ſonſt?

Er wird das tuͤrkiſche Garn auch ohne mich faͤrben, wenn er uͤberhaupt damit zu Stande kommt.

Wie, Sie zweifeln noch daran?

Bis jetzt ſind alle Verſuche, die wir gemacht, nicht gluͤcklich ausgefallen. Die Sache hat noch einen Haken, den wir nicht ausfindig machen koͤnnen. Ich