Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1855)
Entstehung
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sb 4

Sie hatten viel Arbeit in dieſer Woche. An Beſtellungen hat es nicht gefehlt.

Gott Lob, die Kunden mehren ſich mit jedem Tag. Faſt kein Tuchmacher und Weber laͤßt jetzt auswaͤrts faͤrben. Wenn es ſo fortgeht, wird der Meiſter noch einen Keſſel aufſtellen muͤſſen.

Er ſprach vor ſeiner Abreiſe von einer Dampf⸗ maſchine, die er fuͤr noͤthig haͤlt. Die Mutter iſt dagegen. Sie wiſſen, daß ſie nicht gern eine neue Einrichtung machen laͤßt. Sie haͤngt am Alten, doch am Ende wird Georg durchdringen. Er hat eine eigene Art. Zuletzt ſetzt er immer noch ſeinen Wil⸗ len durch.

Jal wenn Einer nur recht will, geht Alles, ſagte der Geſelle mit einem gewiſſen Nachdruck, der ſeinen Worten eine nahe Beziehung gab.

Kommt Zeit, kommt Rath, verſetzte Ernſtine.

Mit dieſem zweideutigen Troſt eilte ſie, ſchnell, um das verfaͤngliche Geſpraͤch abzubrechen, nach der hoͤher gelegenen Wohnung des Bruders, waͤhrend Karl dem herbeigerufenen Lehrling noch einige Anwei⸗ ſungen ertheilte, wie ſtark und wie lange Zeit er das Feuer noch zu unterhalten habe. Darauf wuſch ſich der Geſelle die blau gefaͤrbten Haͤnde und zog, da er bisher mit aufgeſtreiften Hemdeaͤrmeln gearbeitet hatte,