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Ich kann mich nicht hängen laſſen, Meiſter Mervyn— ich will mich nicht hängen laſſen!“
„Ihr werdet gehenkt werden und verdammt dazu!“ ſagte der Jüngling heftig.„Dieſe Schurken werden Euch zuerſt zu ihrem Werkzeuge gebrauchen und ſodann aus dem Wege räumen.“
„Nein, nein, Herr!— nein, nein, es iſt un⸗ möglich!“ erwiederte Prance, indem er ſich aus Furcht wie im Fieber ſchüttelte.„Oates hat geſchworen, mich frei zu laſſen, wenn ich geſtehen würde, was er mir diktirte— und das hab' ich gethan! Sonſt würde ich morgen gehenkt worden ſein, denn Bedlow gab an, daß er mich bei dem todten Körper hätte ſtehen ſehen, und— 4
„Warum bekanntet Ihr nicht die Wahrheit?— Die Wahrheit ſtellt Euch nicht als ſchuldig dar, Prance!“ ſagte Mervyn. 3
„Aber ſie rettet mich nicht vom Strange,“ erwie⸗ derte der Goldſchmied voller Verzweiflung.„Ich ver⸗ ſuchte es, aber es half nichts— Niemand wollte mir glauben. Entweder muß ich ſelber an Galgen, oder andere daran bringen— es iſt nicht meine Schuld. Ihr Blut komme über das Haupt Derer, die mich be⸗
trogen haben!“.
„Ihr Blut wird über Euch kommen, Prance, für ewig,“ rief Mervyn.
„Ich kann's nicht ändern; ich will nicht gehenkt werden,“ ſagte der Goldſchmied verſtockt.
„„Ihr werdet nicht gehenkt werden, wenn Ihr dieſe falſchen Angaben zurücknehmt und die Wahrheit geſtehet!“ ſagte Mervyn. 2
„Und bringt Ihr mir dieſe Verſicherung vom Her⸗ zog— dem Herzog?“ rief Prance.„Schwört mir, Meiſter Mervyn, daß ich des Königs Gnade anſprechen darf und ich will Alles zurücknehmen— mich auf jede Herehennd in England als einen Lügner anſchreiben aſſen


