Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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einem Holzteller und einem Waſſerkrug. Auf dieſem Stroh ſaß Prance, ſeine Kleider in Fetzen um ihn hängend, ſein Haupt geſchoren und blos, denn er hatte ſeine Perrücke abgenommen und war eben bemüht, ſie wie zur Unterhaltung zu beſichti gefeſſelt und ſein ganzes e abgezehrt, daß Mervyn⸗ kaum begreifen konnte, wie ein Paar Monate eine ſolche Veränderung bewirken konnten. Der Gefangene ſchlug ſeine Augen auf, fuhr ſo zuſammen, daß ſeine Ketten raſſelten und ſetzte in der größten Verwirrung ſeine Perrücke verkehrt auf. Sein Ausſehen in dieſem Augenblick das ungläubige Er⸗ ſtaunen, mit welchem er ſeine große, beſchmutzte Hand ausſtreckte, um Mervyns ihm dargereichte zu faſſen, erſchien beinahe lächerlich, wäre es nicht ſo furchtbar geſpenſterartig geweſen. Es brauchte jedoch einige Zeit, ehe er in dem wohlgekleideten, melancholiſchen Jüng⸗ ling den muntern, jungen Diener von Oates erkennen konnte. Da es aber geſchah, brach er in Thränen aus und ſchluchzte lange Zeit, wie ein Weib, und Mervyn konnte ſich nicht enthalten, das Gleiche zu thun. Sagt nichts zu mir nichts nichts ich weiß, daß Ihr unſchuldig ſeid! ſchluchzte Prance.Alles kommt von meinem verfluchten Weibe und dem Unge⸗ heuer, Oates! Oh, gebt nicht mir die Schuld. Was mich betrifft, Prance, ſagte Mervyn,ſo vergebe ich Euch herzlich leicht erklärbare Zweifel müſſen in Eurem Geiſte gegen mich vorwalten. Was aber jene unſchuldigen Männer anbetrifft 4 Unſchuldig ſind ſie, ſo viel mir bekannt iſt, unterbrach ihn der unglückliche Goldſchmied.Aber was kann ich machen? ich muß thun, was ſie mir ſagen, oder ſie werden mich aufhängen. Sie haben mich gefoltert, bis ich um den Tod betete, meine Dau⸗ men beinahe abgeſchraubt ſeht, Herr, die Gelenke ſind kraftlos, und wie ſoll ich wieder auf meinem Hand⸗ werk arbeiten, wenn ich je wieder hinauskomme?