Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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derte in einem Anfall von Begeiſterung, den ſich die Weiſen der Welt mit Mühe werden erklären können, den Strom hinunter zur London⸗Brücke, wo er landete und nach Newgate ging. Da er um die Ecke von Old Bailey bog, bemexkte er eine große Menge, die ſich um die Thore des Gerichtsſaales drängte, aber in tiefem Schweigen, als wie in Erwartung wichtiger Neuigkeiten. Auf ſeine Fragen vernahm er, daß die fünf Jeſuiten im Verhöre wären, und daß einer der⸗ ſelben ſich zu antworten weigerte, ſo daß die Richter berathſchlagten, ob es thunlich ſei, ihn mittelſt der Preſſe zu zwingen.

In ſeiner Aufregung beachtete Mervyn dieſen letz⸗ ten Umſtand nur wenig. Er pochte an dem ſogenann⸗ ten Schuldnerthore, welches ſogleich geöffnet wurde, als ob Jemand erwartet würde. Mervyn leitete ſein Geſuch mit einem Stücke Geld ein, und verlangte Prance, den Goldſchmied, zu ſehen. Der Cerberus ſchüt⸗ telte ſeinen Kopf und fragte ihn, ob er einen Erlaub⸗ nißſchein habe.

Mervyn antwortete mit einem andern großen Stücke; worauf der Kerkermeiſter ihn ſchlau anſchielte und ſagte, da er wohl ſehe, daß er ein Gentleman ſei und es nichts ſchaden könne, ſo komme es ihm nicht darauf an, ob er auch wirklich Vollmacht zu dieſem Beſuche habe und ließ ihn ein.

Nachdem er ſeinem Führer durch die traurigen Gänge des Gefängniſſes gefolgt war, kamen ſie an einer ſtark verriegelten Thüre an, welche der Kerker⸗ meiſter öffnete, den Fremden hineinſchob und ſie ſo⸗ gleich wieder zuſchloß.

Ein einziger Blick zeigte Mervyn das ganze Elend der Scene, in die er ſich gedrängt hatte. Es war eine hohe, enge Zelle, erleuchtet durch eine ſchmale, ver⸗ gitterte Querſpalte in der dicken Mauer(Fenſter konnte man eine ſolche Oeffnung nicht nennen), ohne alles Geräthe, außer einem Haufen Stroh, einem Teppich,