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digen Putz für die hohe Verſammlung, wenn wir hier fortgehen.“
„Des Königs Befehle lauten ganz anders,“ ent⸗ gegnete Sir John.„Und ein Wort im Vertrauen, Meiſter Blood— Ihr habt keine Minute zu verlieren, wenn nicht am Ende ſchädlicher Rath vorherrſchen und die Welt Eurer Dienſte beraubt werden ſoll.“
Blood nahm dieſen Wink ſehr zu Herzen und brachte Mervyn ſelbſt auf die Beine, der ſich leidend Alles gefallen ließ; der Lieutenant aber unterſuchte die Schlöſſer ihrer Feſſeln— ſo groß war die Furcht vor Bloods wildem Charakter. Da dieſer Punkt ins Reine gebracht war, ſo wurden ſie unter ſtarker Be⸗ wachung zu der Towertreppe geführt, wo ſich der Lieu⸗ tenant mit ſeinen Gefangenen in ſeiner eigenen Barke einſchiffte, unter Bedeckung von zwölf Musketieren, außer den Ruderknechten. Da eine ſeltſame Maßregel Niemanden in den Sinn kam, obgleich ganz London von dem verſuchten Kronenraube wiederhallte, ſo zog ihre Fahrt den Fluß hinauf keine beſondere Aufmerk⸗ ſamkeit auf ſich.
Es war Mittagszeit, als ſie in Whitehall lande⸗ ten und in das große Viereck des weitläufigen Pal⸗ laſtes traten, wo ein Gedränge von Kutſchen, Sänften, Gardiſten, Läufern und Pagen in aller Rührigkeit und glänzender Unordnung eines Gallatages bei Hofe zu ſehen war. Sir John führte ſeinen Gefangenen in ein Wachzimmer, während Sir Gilbert Elliot, der Herr, der ihn begleitet hatte, den König von ihrer Ankunft in Kenntniß ſetzte. Er kehrte ſogleich zurück mit einem Befehl, die Gefangenen vor Seine Maje⸗ ſtät zu führen.
Mervyn fühlte keine Bewegung und nicht einmal Neugierde, als er dieſen Befehl hörte. Wäre ihm befohlen worden, dem Boten zum Todesblock zu fol⸗ gen, ſo würde er ohne Zaudern gehorſamt haben, ſo betäubt war er von Kummer und Mißhandlung. Er


