Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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insgeheim jede Maßregel, die Furcht und Wuth des Pöbels noch ſtärker anzufachen, bis ſie zur unbändigen Höhe ſtiegen und die öffentliche Meinung aus einem Zuſtande der Gleichgültigkeit auf einmal in völlige Raſerei überging. Die traurigen Wirkungen von Dan⸗ bys Politik wurden nun augenſcheinlich. Wäre er nicht geweſen, ſo würde das Complott unter der Verachtung des Königs und der Gleichgültigkeit des Volks in ſeiner Geburt erſtickt ſein; aber dieſe große Verblendung eines, außerdem durch ſeine Gewandtheit im Vermeiden von Stürmen berühmten Staatsmannes die irrige Hoff⸗ nung, daß er durch Anſchließen an den Sturm gegen Frankreich und das Papſtthum ſeine Popularität wie⸗ der erlangen könne, riß ihn hin zu ſeinem eigenen Ver⸗ derben und dem Untergang der Sache, der er zu dienen wünſchte.

Während der langen und einſamen Stunden zu denen Mervyn verurtheilt war, drängten ſich ihm manche düſtere Gedanken über die Ereigniſſe ſeines Lebens auf, über die Flecken ſeiner Geburt, über ſeine unglückliche Flucht von St. Omer und alle die Zufälle, die ſeit ſeiner Ankunft in England über ihn gekommen waren; was ihm Alles bald räthſelhaft, bald tief betrübend vorkam. Es ſchien wirklich, als ob er von einem un⸗ widerſtehlichen Schickſale einer Beſtimmung entgegen⸗ geführt würde, die er nicht errathen konnte, die aber gewiß und unvermeidlich ſeiner wartete, und gegen welche ihm kein Zweifel, ſondern blos Gehorſam zu⸗ ſtand. Auch ſpukte in ſeiner Einbildung eine ver⸗ wirrende Idee von einer Verknüpfung ſeines Geſchickes mit dem berühmten Namen Aumerle, der ihm auf je⸗ dem Schritte in den Weg kam. Dieſe Idee erhielt neue Stärke, als er zufällig auf einem ſeiner Streif⸗ züge in die rattenbevölkerte Bibliothek auf eine Genea⸗ logie der Familie Aumerle ſtieß, aufbewahrt in den Blättern von GascoignesMirror of Honour. Er lernte daraus, daß der zweite Titel dieſes uralten und