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und durch das Umherſpähen durch die zerbrochenen Scheiben eines Gitterfenſters, erhielt Mervyn den all⸗ gemeinen Eindruck, daß das Hotel einſt auf der Land⸗ ſeite von einem großen, jetzt zerſtörten Garten umge⸗ ben war, im Geſchmacke der Zeiten der Königin Eli⸗ ſabeth, mit Bildſäulen und Brunnen nach Art eines italieniſchen Luſtgartens verziert, aber jetzt zeigte ſich Alles verfallen und mit Unkraut überwachſen. Der Garten war mit hohen Steinmauern eingefaßt, die man oben mit Stacheln verſehen hatte, aber ſeine vor⸗ maligen glänzenden Beete und Terraſſen waren ſo ſehr in Verfall gerathen, daß man, hätten nicht noch einige hohe Blumen in melancholiſcher Schönheit aus der all⸗ gemeinen Zerſtörung hervorgeſchwankt, hätte glauben müſſen, es könne nie etwas anders, als eine Wildniß geweſen ſein.
Eingeſchloſſen in dieſe düſtere Stätte, brachte Mer⸗ vyn ſeine Zeit höchſt traurig zu; ſeine völlige Einſam⸗ keit wurde nur in langen Zwiſchenräumen durch Beſuche von einer oder zwei gefährlich ausſehenden Perſonen unterbrochen, welche kamen und gingen, er wußte nicht in welcher Abſicht und wohin. Blood verſuchte es auf künſtliche Weiſe, ihm ſeine völlige Abgeſchiedenheit an⸗ nehmlich zu machen, indem er ihm vorſtellte, daß in Folge der großen Aufregung, in welche Oates Ent⸗ deckung die Nation verſetzt hatte, die Jeſuiten überall verhaftet und arg mißhandelt werden, und daß er, als ein Schüler von St. Omer, große Gefahr laufen würde. Er verſuchte ſogar den Jüngling durch die Andeutung zu ſchrecken, daß er bei der gegenwärtigen Stimmung des Volksgeiſtes nicht ohne Gefahr ſei, in Stücke ge⸗ riſſen zu werden, wenn man ihn entdeckte und machte eine ſchreckliche Beſchreibung von den Mißhandlungen, welche die auf Oates Ausſagen hin eingezogenen fünf Jeſuiten erlitten hätten.
Auch war dieſe Drohung nicht ohne hinlängliche Begründung. Schaftesbury und ſeine Partei ergriffen


