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Ohr des Publikums verloren hatte, ſo würde ſie wahr⸗ ſcheinlich allmählich erloſchen ſein, wenn ihr nicht ein kräftigerer Windſtoß neues Leben eingehaucht hätte.
Der Genius des Sturmes, der ſich um den Thron Carls II. erhoben hatte— der wilde, raſtloſe, aber tief politiſche Geiſt Shaftesburys— der mit intuitivſtem Scharfſinn die ganze reiche Ernte von Vortheilen über⸗ blickte, die ſich von dieſer Windsbraut erwarten ließ, wollte ſie nicht in einem kurzen fruchtloſen Gebrauſe dahin ſterben laſſen. Demgemäß ſammelte dieſe Wolke, obgleich Anfangs nicht größer, als eines Mannes Hand, allmählig alle ihre Schrecken und war, geſchwängert mit Blitzen und Finſterniß, auf dem Punkte, in einen Sturm auszubrechen, welcher, nach all den Vernichtun⸗ gen und Schreckniſſen, die er verbreitete, die Atmoſphäre der öffentlichen Meinung reinigte und ſie für die herr⸗ liche Sonne der Duldſamkeit empfänglich machte.
Um auf unſern Helden zurückzukommen, ſo blieb er mehrere Tage lang eine Art Gefangener in Oberſt Bloods Niederlaſſung. Es war ihm zwar erlaubt, das ausgedehnte, alte Schloß frei zu durchwandern, aber nach einer kurzen Durchſicht einiger der untern Gemächer, wobei er mehrere Familienratten beunruhigte, die dort in langem, ungeſtörtem Beſitz gehaust hatten, kümmerte er ſich nicht viel weiter um die Benützung dieſes Vorrechtes. Das Gebäude bot untrügliche Zei⸗ chen der argwöhniſchen Furcht eines Geizhalſes dar, und der ſorgfältigen Anſtrengungen ſeines letzten un⸗ glücklichen Beſitzers, die Sicherheit nach außen zu her⸗ zuſtellen, die ihm im Innern abging. Beinahe alle Fenſter auf der Landſeite waren entweder zugebaut, oder ſo hoch und durch ſo ſtarke Eiſenſtangen geſichert, daß es un⸗ möglich war, hinaus oder hereinzukommen. Durch das Hinaufklettern an einem Pfeiler eines Zimmers, welches wohl, nach den verfallenen Ueberbleibſeln zu ſchließen, einmal die Bibliothek geweſen ſein mochte,
Whitefriars. II. 3


