Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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mit Ausnahme der geprieſenen Hängematte, die mittelſt eines Stricks von einer ausgeſchnitzten, im Dachbalken befeſtigten Kante herunterhing. Darauf lag eine Stroh⸗ matratze, die ziemlich nach Schimmel roch, und ein altes Segeltuch als Couvert. So ſchläfrig er auch war, ſo zauderte Mervyn dennoch, von den ihm zu Gebote ſtehenden Bequemlichkeiten Gebrauch zu machen, als Blood mit einer Lampe und einem Bund Stroh hereintrat.

Du mußt lernen in Rom zu thun, wie die Rö⸗ mer thun,*) und mußt mit einem Soldatenlager vorlieb nehmen, ſagte er ziemlich freundlich und breitete das Stroh auf die Hängematte.So kümmre Dich nicht ab, mein Kind, und denke nicht, daß Du verlaſſen auf der Welt ſeiſt; denn ich habe Dich gerne, und Thomas Blood liebte oder haßte niemals, ohne daß ſich Jemand in Folge davon beſſer oder ſchlimmer befunden hätte. Ueberdieß, ſetzte er in ſeinem gewöhnlichen Tone hinzu, wenn Du Dich gar zu unglücklich fühlſt, ſo haſt Du ja hier immer einen Strick zur Hand.

Nach dieſer ſcherzhaften Bemerkung entfernte ſich der Oberſt mit ſeiner Lampe und ließ Mervyn allein und im Dunkeln, um über ſeinen troſtreichen und witzi⸗ gen Zuſpruch nachzudenken.

*) Das EngliſcheAnd when at Rome io do as they do at Rome entſpricht dem Deutſchenwenn man unter den Woͤlfen iſt, muß man mit ihnen heuleu.«

Anmerk. d. Ueberſ.