Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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auf, die er mir zum Vermächtniß hinterließ, als er auf ſeine letzte Fahrt ausging ſeine letzte, fürwahr! Denn der arme Teufel wurde durch die Ungerechtigkeit eines Admiralitätsgerichts an ſeine eigene Segelſtange aufgeknüpft. Ihr werdet ſein Zimmer bewohnen, Mer⸗ vyn und ſeine Hängematte ſehr bequem finden. Armer Jon Bluff! es wurde nie ein ehrlicherer Kerl aufge⸗ hängt, und das iſt viel geſagt.

Blood ſtülpte nun ſeine Aermel zurück und machte ſich an's Kochen mit dem Eifer und der Geſchicklich⸗ keit eines Dilettanten. Dazwiſchen gab er eine Erzäh⸗ lung ſeiner früheren Feldzüge unter Cromwell zum Beſten, während welchen er ſeine Erfahrung in der Kochkunſt erlangt hätte. Uebrigens war ſein Selbſtlob nicht un⸗ verdient, denn, wenn man in Anſchlag nahm, daß ihm beinahe alle Geſchirre fehlten, führte er ſeine Aufgabe bewunderungswürdig aus. Der Fiſch und die Beef⸗ ſteaks waren vortrefflich auf den Kohlen gebraten, und obgleich nur eine Schüſſel und zwei Meſſer für alle da waren, ſo wurde doch das Mittageſſen mit großer Unparteilichkeit vertheilt und mit einem Appetit verzehrt,

der bewies, daß ſie keine Koſtverächter waren. Blood fiſchte aus einem entlegenen Keller Claret und Brannt⸗ wein im Ueberfluſſe und von der erſten Sorte.

Mervyn war von der Stärke dieſer Getränke bald überwältigt, vielleicht auch von einer delicaten Zuthat, mit der der Oberſt ſein Getränk würzte, und wurde ſo ſchläfrig, daß er, trotz ſeiner Abneigung gegen das Alleinſein in irgend einem Theile des düſtern alten Hauſes, Blood bat, ihm ſeine Hängematte zu zeigen. Dieſer Herr geleitete ihn zur Thüre, deutete auf das obere Stockwerk und wies ihn an, in das erſte Gemach rechts zu gehen.

Mervyn fand bald das von ſeinem Wirthe be⸗ ſchriebene Zimmer, ſah ſich, nachdem er zu einer Thüre hineingegangen, deren roſtige Angeln das Zumachen verhinderten, in einem Gemache, das ganz leer war,