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gehen wollte, um Fleiſch und etwas Grünes zum Kochen zu holen. Oates war mit dieſer Anordnung keineswegs zufrieden, da er ſich aber ſchämte, ſeine Furchtſamkeit einzugeſtehen, ſo nahm der Oberſt ſein Stillſchweigen für eine Einwilligung und ging weg. Mervyn hörte ihn ganz deutlich eine Reihe von Thüren aufriegeln und aufſchließen, aber er war ſo ſchnell verſchwunden, daß er kaum bemerkte, nach welcher Richtung er das Zimmer verlaſſen hatte.
So, allein gelaſſen mit dem gräulichen Weſen, das ſich ſeinen Beſchützer nannte, begann Mervyn alles Schreckliche und Ungewiſſe ſeiner Lage zu empfin⸗ den. Zugleich fühlte er ſeine Unmacht, ſich daraus zu befreien, und daß Unterwerfung das Einzige ſei, das ihm gegenwärtig übrig blieb. Er ſprach kein Wort mit Oates, ſondern machte ſich mit dem Anzünden des Feuers und Spalten des Holzes zu ſchaffen; aber der Doktor, unruhig über die tiefe Stille der verlaſſenen Wohnung, fing an, ihn über ſeine Meinung hinſichtlich der heutigen Ereigniſſe zu befragen. Mervyn wich ſo gut er konnte dieſen Fragen aus, aber dennoch hatten ſie am Ende zu einem, dem Frager ſehr unwillkomme⸗ nen, Reſultate führen müſſen, als glücklicher Weiſe Blood zurückkam und ſeine Annäherung durch dieſelbe Folge von Aufriegeln und Aufſchließen ankündigte. Er brachte einen Korb voll Ochſenfleiſch in Schnitten, zwei oder drei Laibe Brod, Speck, Eier und einen großen Schollfiſch, nebſt verſchiedenen Beilagen zu ihrem Mahle. In Bezug auf Getränke verſicherte er, daß er ein Fäß⸗ chen Claret hätte, wie man ihn im königlichen Keller nicht beſſer finden könne und Branntwein von der beſten Sorte, beides von einem Schleichhändler erkauft, einem ſeiner vertrauteſten Freunde.
„Ich gab ihm einen Zufluchtsort in meiner Woh⸗ nung,“ ſagte der Oberſt mit vieler Würde,„zu einer Zeit, da er von den Myrmidonen der Gerechtigkeit hart verfolgt war, und er machte ſich eine Hängematte


