Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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es einſt einer wohlhabenden Familie zum Wohnſitz ge⸗ dient hatte, die mehr Geld als Geſchmack beſeſſen ha⸗ ben mußte. Die Wände waren von dunkelm Maha⸗ gony ſehr ſinnreich, aber oft ungeſchickt geſchnitzt, und die feuchten Ausdünſtungen des Stromes hatten ſie mit einem feinen, weißen Schimmel überzogen. Der Fuß⸗ boden war mit Steinen verſchiedener Farbe eingelegt geweſen, aber nun zerbrochen, und theilweiſe mit lan⸗ gem dünnem Graſe überwachſen, und Mervyn glitt beim Eintritte, mit keinem ſehr behaglichen Gefühle, über einen Froſch aus, der im Wege lag.

Nachdem ſie eine breite Treppe mit ſchwerem Dockengeländer hinaufgeſtiegen waren, traten ſie unter Bloods Führung in ein Gemach, deſſen Thüre er hin⸗ ter ihnen mit einem Lärmen zuſchlug, der ein ganzes Heer von Schwalben unter dem Dache aufſtöberte. Sie befanden ſich nun in einem geräumigen, vier⸗ eckigen Gemache, deſſen trauriges, ödes Ausſehen ſich wie ein ſchweres Gericht auf Mervyns junges Herz preßte. Die Fenſter waren hoch und mißtrauiſch mit Eiſen vergittert, und ließen durch ihre engen Scheiben eine Art neblichtes Taglicht zu. Die Wände waren einſt mit verſchiedenen Gruppen aus der heidniſchen Mythologie in Leimfarben übermalt geweſen, aber die Feuchtigkeit und Unbild der Zeiten hatte die Zeichnun⸗ gen beinahe verwiſcht und blos zufällig hie und da einige Beine, Hände, Arme und Drapperie übrig ge⸗ laſſen, mit ein paar Stücken von Wolken und Baum⸗ ſchlag. Von einer menſchlichen Wohnung waren wenig oder gar keine Zeichen vorhanden, ausgenommen den ſchwarzen Feuerherd und einen Haufen Stroh, der wie das Lager eines wilden Thieres ausſah, ſowie einige Büſchel Reiſig, ein Mantel und eine ſchwere Muskete über dem geſchnitzten Kamingeſimſe.

Blood lachte über die ſcheuen Blicke, welche ſeine Gefährten umherwarfen, ſchlug Feuer an ſeiner Piſtole und hieß ſie ein Feuer anzünden, während er hinaus⸗