Teil eines Werkes 
4. bis 6. Bändchen (1845)
Entstehung
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und augenblicklich war das Boot an der Treppe. Mer⸗ vyn bemerkte dabei, daß ein ſchwaches Licht durch ein oben angebrachtes Gitterfenſter hereinfiel.

Blood ſandte das Boot weg, ſobald ſeine Gäſte an den Stufen waren, nahm einen ſchweren Schlüſſel aus ſeinem Wamms, ſchob zwei ſchwere Riegel zurück, öffnete das Thor und hieß ſie willkommen in ſeinem Schloß.Ohne Zweifel, ſetzte er ſpaßhaft hinzu,wird Euch der Geiſt ebenfalls willkommen heißen; denn ich werde Euch nicht auf ſeine Unkoſten traktiren, ſo lange er uns das Obdach ſeines alten, breſthaften Daches nicht mißgönnt. Damit ihr aber unſern Hausherrn auch kennt, wenn er euch begegnen ſollte, ſo will ich ihn ſo beſchreiben, wie ihn die Sage ſchildert. Es iſt ein magerer, eingeſchrumpfter, betrübter, alter Mann, mit einem abgedrehten Hals, den Kopf über die linke Schulter hängend, und angethan in graues Halbwollen⸗ zeug, mit rothen Strümpfen und bleiernen Schuhſchnal⸗ len welches, wie ich glaube, die traditionelle Erin⸗ nerung von ſeinem Ausſehen bei der Leichenſchau iſt.

Während ihnen der Oberſt dieſe einladende Be⸗ ſchreibung ſeines Miethsherrn gab, kamen ſie in eine zerfallene Halle, um welche eine hölzerne Gallerie oder ein Corridor lief, auf welchem ſich die Thüren der hauptſächlichſten Gemächer öffneten. Das zweite Stock⸗ werk erhob ſich darüber auf ſchweren geſchnitzten Säu⸗ len und war mit dem erſten durch eine Treppe verbun⸗ den, ſo daß das Dach der Halke ſo hoch war, als das ganze Gebäude; die Decke war inwendig mit ſchwarzem eichenem Schnitzwerk ſorgfältig verziert. Das Licht fiel urſprünglich von einer achteckigen Kuppel im Dache, mit Schnitzwerk ausgetäfelt und einem Rundfenſter von gefärbtem Glas, in der Mitte über die Stiege herun⸗ ter; aber Zeit und Verfall hatten das Dach vielfach geöffnet und das Sonnenlicht ſtrömte in mannichfachen Richtungen zwiſchen den ſtaubigen Querbalken durch. Das ganze Gebäude zeigte noch in ſeinem Verfalle, daß