Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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dienſt, als ich ſei, zu geben. Was, Nell Gwyn, Nelly Gwyn! rief Row⸗ ley, ſtotternd vor Wuth.Was! ſage ich beim Leben, das halte ich nicht aus! Gib mir das Bracelett, Knabe, und ich will Dich noch gehenkt ſehen, wenn ich's nicht ſelber werde.

Nur mit meinem Leben werde ich's aufgeben, verſetzte der Jüngling, indem er das Armband in ſei⸗

wäre es nicht, um es einem Kerl von ſo großem Ver⸗ b

nen Buſen ſteckte und trotzig ſeinen Hut in die Stirne

drückte.

Was, mit Deinem Leben alſo, erwiederte Row⸗ ley und that einen erfolgreichen Griff darnach.Und nun, wenn Du es zurückgewinnen willſt, heraus mit Deinem Rapier. Ich werde nicht ſobald die weiße Feder zeigen, als das Küchlein, das Du durch Ueber⸗ rumpelung umgebracht haſt.

Meiner Seel, ich bin des Todſchlagens für die⸗ ſen Abend müde, ſagte der Offizier nachläßig.Aber da Ihr nun den Namen der Dame kennt, meine Her⸗ ren, habt Ihr ſicherlich nicht die Zuverſicht, zu ver⸗ läugnen, was ich von Euch behauptet habe von Euch, falſche Edelleute, denn Ihr ſeid nicht ſo ſehr vermummt in dieſen Bettlersanzügen, als Ihr es in Euren Earls⸗Mänteln ſeid. 7

Ich dulde keine ſo niedrige Schmähung in dieſer Gegenwart! rief Villiers, indem er aufſprang und ſein Schwert zog.

Dieß iſt ein Schimpf an der menſchlichen Natur, ſagte Wilmot, dem Beiſpiele ſeines Kumpans nach⸗ ahmend.

Pfui, Ihr Herren! Das iſt nicht ehrlich, Drei gegen Einen und ich will mich auf des jungen Herrn Seite ſchlagen, ſagte Claude, ſein Schwert herausrei⸗ ßend und graciös ſchwenkend. 4

Und ich werde dieſe Flaſche, dem Erſten, der ihn anrührt, an den Kopf werfen, rief Mervyn, indem er

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