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D'rum luſt'ge Weißmönche— Ale Schelmen ſolln eben!
So lautet mein Trinkſpruch— Wein und Weiber darneben!“
„Ein ſehr gutes Lied, und ſehr gut geſungen,“ ſagte Rowley und betrachtete den jungen Offizier mit einer komiſchen Miſchung von Trunkenheit und Neu⸗ gierde.„Aber bitte, Du biſt ein hübſcher Kerl für Dein Alter und Deine Größe, ſag' uns, was für ein Mädchen iſt das, der dieſe zwei große Lords nachge⸗ hen? Ich will Dich niemals verrathen; Du weißt, Diebe haben Ehre, und wer mir traut, traut einem Schelmen.“
„Nein, lieber Junge, es würde nicht gut zu dem point d'honneur Deines noch rauchenden Mordes und Deiner künftigen Erwartungen paſſen, das Vertrauen Deiner Dame zu verrathen,“ ſagte Villiers haſtig.
„Nein, ſie ſagte es nicht im Vertrauen; alle Welt darf es wiſſen, außer ihre thörichte Gliederpuppe,“ er⸗ wiederte der Offizier, lachend.„Seht hier,— ich zeige das in allen Geſellſchaften— es iſt ein Geſchenk, das ſie mir dieſen Morgen machte, indem ſie herzlich über den verliebten Salomon lachte, der es ihr kaum eine Stunde zuvor gab!“ Und damit warf er ein diaman⸗ tenbeſetztes Armband von ausgezeichneter Arbeit und Feuerglanz auf den Tiſch.
„in Geſchenk für Dich!“ rief Rowley, und griff grimmig darnach.„Was, Du Papagei mit dem Jung⸗ ferngeſicht, Du lügſt ärger, als der Schwarze ſelbſt! Dir ein Geſchenk! Schurke, Du haſt es geſtohlen.“
„Geſtohlen! ich verachte dieſes Wort,“ rief der Offizier mit Verachtung,„und— ſäh ich nicht, daß Ihr von Punſch angeſchwellt ſeid— was, Mann, ich ſage Euch, es war Miſtreß Gwyn, die es mir gab und dazu ſchwor, ſie würde ſich nie davon getrennt haben,


