Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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„Pah, das weiß die ganze Welt: Habt Ihr nichts neues gegen ihn vorzubringen?“ ſprach Rowley mit dem Tone eines Friedensſtifters.„Habt Ihr je von einem gehört, er ſei ſeiner Tugenden halber ein weiſer Mönch geworden?“—

„Aber dieſer da iſt ein Teufel!“ ſchrie Hackum, nach einem Blicke auf das bleiche und erſchrockene Ge⸗ ſicht Mervyns, auf's neue wüthend.„Er iſt ein Teu⸗ fel, ein Teufel, ein Teufel!, Geſtehe, Du Schurke! mordeteſt Du nicht mit Deiner Verräthershand den edlen Lord Aumerle, als er in dem Tower gefangen. ſaß?“

Blood erhob unſchlüſſig ſein Schwert, aber⸗Rowley hielt ihn zurück; ſeine Lippen waren mit Schaum be⸗ deckt und er ſah ſchwarz im Geſicht aus, als ob er am Schlagfluſſe niederſtürzen würde.

„Was, Du lebendiges Menſchenkind, träumſt Du?“ rief Wilmot.„Mein theurer Freund, glaubt mir, der Punſch hat Euern Verſtand überſchwemmt. Wiel jede Seele in England weiß ja, daß Lord Aumerle Selbſt⸗ mord im Tower beging in der Nacht des großen Brandes!“

„Nehmt Euch in Acht, Menſch, nehmt Euch in Acht!“ ſagte Blood, indem ſeine Zähne vor Wuth klapperten,„oder bei dieſem Lichte des Himmels, ich will kund thun, wer Ihr ſeid!“

„Was kümmerts mich? Habt Ihr ein Glied von des Königs Garden zu Eurer Unterſtützung?“ verſetzte Hackum.„Meine Herrn, ich kümmere mich nichts da⸗ rum; hört mich! Ich bin Claude Duval— Claude Duval, der Straßenräuber!“

„Claude Duval!“ wiederholten alle die luſtigen Geſellen, mit großem Erſtaunen.

„Ja, Claude Duval, ihr Herrn. Fahrt nicht zu⸗ rück— ich bin als Freund zu Euch gekommen und es lebt kein Mann, der ſagen könnte, daß Claude Duval

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