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wild.„Wie, Burſche, kriegte ich Euch nicht vor zehn kurzen Jahren von den Galeeren los, verſah Euch mit der Feile und dem Hebel, hielt ein Boot für Euch in Bereitſchaft und verſteckte Euch ſodann noch in Alſatia, bis der Lärmen vorüber war?“
„Und dann benütztet Ihr meine Verzweiflung und machtet mich zu dem, was ich bin,“ ſagte der Cava⸗ lier, offenbar ſehr aufgebracht.„Aber brach ich nicht für das Leben, das Ihr mir gabt, den Eid, der mich verpflichtete, meines Herrn Blut in Eurem zu rächen? — Und habe ich nicht jenen Dienſt ſchon oft zurückbe⸗ zahlt? Aber Schurke, ich habe Deine Netze wieder ab⸗ geſchüttelt! Meines Herrn Geiſt ſteht hier und ich muß Dein Leben haben, oder Du mußt mir meines nehmen, ſo— ſetz Dich zur Wehre!“
„Narr!— er iſt wahnfinnig von Branntwein und Citronen,“ verſetzte Blood verächtlich„Seht, wie die zufällige Aehnlichkeit mit einer iriſchen Naſe und ir⸗ iſchen Augen, mit dergleichen Engliſchen, die ſchon lange in Staub verfault—“
„Was, wurdet Ihr in Irland geboren, Knabe?“ ſagte der Cavalier begierig.
„Meiner Treu, ich weiß mehr von ſeiner Abkunft, als er ſelber,“ erwiederte der Oberſt.„Und ich ver⸗ ſichere Euch, es iſt ein Küchlein von einem ächt iri⸗ ſchen Ei.“
„Sage mir Junge, wer war Dein Vater?“ fuhr Hackum fort.
„Ich hatte nie einen Vater, den ich gekannt hätte,“
ſagte Mervyn unſchuldig.
„Ei, da gibt es ein Sprichwort darüber,“ fiel hier Wilmoot ein.
„Und in Irland geboren,“ murmelte Hackum.
„Komm Freund, laß Dich nicht von dem Wein bethören,“ ſagte Blood, begütigend.„Du weißt, es iſt nicht gut mit mir ſpaſſen.“ „Denn wer mit dem Teufel Suppe eſſen will,


