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ein ehrlicher Junge— ſage ich, ob er gleich Dein Neffe iſt, Butcherlaw,“ ſagte die Perſon, die man Rowley nannte.„Was ſagſt Du, Junge— biſt Du ſo ehrlich, als es die Zeit mit ſich bringt?“—
„Mir däucht, es wird mich dieſer guten Geſell⸗ ſchaft nicht empfehleu, wenn ich ja ſage,“ erwiederte Mervyn.„Wer übrigens nein ſagt, iſt ein falſcher Schurke und lügt.“
„Ei was, dann biſt Du ja eine große Rarität,“ ſagte Wilmot.„Bitte, Ehrlicher, laß mich Dein Geſicht ſehen, Du biſt etwas ſo merkwürdiges als ein ſeuf⸗ zender Alraun.“
„Ihr thätet beſſer, einen Bafilisken anzuſchauen, denn ein ehrliches Auge muß Euch zu Stein beſchä⸗ men,“ verſetzte Mervyn mit Heftigkeit, denn er war über dieſen Empfang entrüſtet.
„Wohl geantwortet, bei dieſen Nägeln!“ ſchrie Rowley.„Komm her, Knabe, Du gefällſt mir. Du haſt Witz und Muth— und das ſind in unſern Ta⸗ gen gute Eigenſchaften. Setz Dich zu mir. Mir däucht, es iſt etwas Bekanntes in Deinem Geſichte, das mir erinnerlich ſein ſollte, wenn ich durch das Oxhoft von Punſch in meinem Kopfe beſſer ſehen könnte. Aber das Bild, das er mir zurückruft, taumelt ein wenig vor den Augen. Wilmot, wem ſieht er gleich?“
„Meiner Treu, Hackum, es fällt mir auch auf,“ ſagte Blood zu dem Cavalier in Scharlach, welcher Meroyn mit auffallendem Ernſte betrachtete.„Kommt's Euch nicht vor, als ob er ein wenig nach Eurem ein⸗ ſtigen Herrn ſchmeckt, dem Lord, der ſich im Tower um's Leben brachte?“
„Sagt lieber, der gemordet wurde,“ verſetzte der Cavalier leiſe.„Sainte Vierge! ja, ſo iſt's. Bitte Dich, Knabe, ſieh mich nicht an; Dein unſchuldiges Auge wirft mir meine ſchändliche Freundſchaft mit dieſem Manne vor.“
„Deine ſchändliche Freundſchaft!“ rief der Oberſt


