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Unt erdeſſen ſprachen die beiden Freunde leiſe mit einander und in einer Gaunerſprache, von welcher Mervyn nichts verſtand; endlich aber kehrte ſich Oates gegen ihn und ſagte,„dieß iſt der junge Herr, Meiſter Butcherlaw; dieß iſt Herr Butcherlaw, Ichabod, ein naher Verwandter von Euch, der, Euch Alles über Eure Abkunft ſagen wird, ſobald es Zeit iſt. Unterdeſſen iſt er ſo gütig, Euch unter ſeinen Schutz zu nehmen, bis wir etwas Beſſeres für Euch finden.“
Die Farbe wich zum zweitenmale von des Oberſts Geſicht, da Mervyn mit großer Spannung auf ihn blickte; er murmelte jedoch etwas über das Vergnügen, mit dem er das Amt übernehme und wiſchte ſich den dunkeln Thau von der Stirne mit einem ftebergleichen Schauder über ſeinen ganzen Körper.
„So ſagt mir, wer iſt mein Vater?— Iſt er
noch am Leben?“ ſagte Mervyn in großer Haſt.
„Ich habe Euch ſchon geſagt, junger Herr, daß Euch dieſe Frage vor der Hand verboten iſt,“ erwie⸗ derte Oates ſtrenge.„In kurzer Zeit wird das Hin⸗ derniß, es Euch zu ſagen, gehoben ſein; bis dahin bleibt, wie ich Euch geſagt habe.“
Mervyn fühlte eine ſtarke Verſuchung, zu fragen, mit welchem Rechte er auf dieſe Art einem Fremden übergeben werde, aber die ausgehaltene Lockſpeiſe und ſeine verlaſſene Lage nahmen ihm die Kraft, es zu thun. Oates ertheilte hierauf dem Knaben ſeinen Se⸗ gen und bemerkte gegen den Oberſt, daß er einen Kahn nehmen und einer gottſeligen Zuſammenkunft bei⸗ wohnen wolle, die, wie er hörte, in Holbornfields ſtatt⸗ finden werde..
Halt, Mann, mach dem Teufel nichts weiß,“ ſagte Blood grob.„Du betrügſt weder mich, noch ihn. Sag's nur heraus, Du haſt einen Beſuch bei Deiner alten Bekannten, der Mutter Creswold im Sinne!“
„Herr Butcherlaw, Euch iſt der Wein in den Kopf geſtiegen,“ ſagte Oates mit Würde.„Aber ich hoffe,


