Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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ſich hier in offenem und beinahe ganz ungefährdetem Tootz gegen das Geſetz zuſammengeſchaart. Ausſchwei⸗ fungen jeder Art wütheten in ungeſtörter Strafloſigkeit. Branntweinbuden; Spielhäuſer und andere Anſtalten von noch empörenderem Charakter, aus denen bei Nacht und Tage der Aufruhr lüderlicher Balgereien emporſtieg, die ſich nicht ſelten in Mord endigten; einige von Juden gehaltene Läden, die dem Anſcheine nach zum Verkaufe von alten Lumpen und Küchenge⸗ räthe dienten; und einige ſchmutzige Gaſſen, in welchen ein lärmender Fiſchmarkt betrieben wurde, ſchienen die einzigen Mittel des Unterhalts für einen Theil der Bewohner zu ſein, aber die Mehrzahl lebte, man wußte nicht von was. Diebe und Bettler, welche ihre Talente während des Tages in andern Theilen der Hauptſtadt in Ausübung brachten, kamen hieher, um die Nacht zuzubringen, und das, was ſie mit Gefahr ihres Halſes geerndtet hatten, in Lüderlichkeit zu ver⸗ ſchleudern. Gelegentlich ließ ſich auch die hagere, ab⸗ gezehrte Geſtalt irgend eines unglücklichen Schuldners ſehen, der ſich vor den Fängen ſeiner Gläubiger in dieſem ſchrecklichen Platze zu retten ſuchte. Trotz allem dieſem war jedoch dieſer Bezirk, ſo geſetzlos als er erſchien, gewiſſen Regeln unterworfen, welche für die Sache des gemeinſamen Beſten ſtrenge eingeſchärft und gehalten wurden und woran die merkwürdigſte das Geſetz war, welches Alle verband, jedem Einfall von Seiten der Gerichte, viet armis, zu widerſtehen.

Oates hielt vor einem öffentlichen Hauſe an den Grenzen des Tempels, das ein zertrümmertes Wappen zum Schilde hatte, unter welchem die Inſchrift über dem Thore ausgehauen war—„der Himmel.“ Da aber dieſes Haus, ein Theil des zerſtörten Pallaſtes des Biſchofs von Salisbury, in dem großen Brande wenig beſchädigt worden war, ſo hatte der fromme Eigenthümer den Titel„der gerettete Brand aus der Feuersbrunſt⸗ hinzugeſetzt. Oates hielt einen Augen⸗