Teil eines Werkes 
1. bis 3. Bändchen (1845)
Entstehung
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Aber Oates, aus Gründen, die er für unnöthig hielt zu erklären, ſchlug auch dieſe lockende Einladung ab und nahm unter der Verſicherung, daß ſein Ge⸗ ſchäft keinen Aufſchub leide, Abſchied. Die gewöhn⸗ lichen Begrüßungen wurden gewechſelt und Mervyn hatte ſeinem wuͤrdigen Herrn auf's Neue durch die Mittaghitze in den Straßen zu folgen, in großer Un⸗ ruhe über ſeine Lage und Ausſichten. Er war nun überzeugt, daß er eine große, aber unwiderrufliche Thorheit begangen hatte, indem er ſich der Protektion dieſes falſchen Bruders übergab. Dennoch fühlte er, daß Alles beſſer ſei, als die Beſchimpfung, von wel⸗ cher er ſich durch ſeine Flucht gerettet glaubte. Seine Lage war aber deſſenungeachtet, ſelbſt für einen ſo jungen und unüberlegten Menſchen, höchſt beunruhi⸗ gend. Er ſah ſich ohne Freunde oder Verwandte in einem fremden Lande, in der Gewalt eines Mannes, in dem er zu ſeinem größten Erſtaunen einen Abtrün⸗ nigen von der Religion fand, welche er bekannte, und der in dunklen und gefährlichen Anſchlägen begriffen zu ſein ſchien, welche die höchſten und größten Perſonen und Ereigniſſe betrafen. Indeſſen nöthigte ihn ſein geldloſer Zuſtand immer noch, ſich in Zeit und Um⸗ ſtände zu fügen; wogegen in moraliſcher Hinſicht ſeine Erziehung unter den jeſuitiſchen Caſuiſten kein Hinder⸗ niß in den Weg legte. Er beſchloß jedoch, die erſte ſich darbietende Gelegenheit zu ergreifen, um ſich aus — Schlingen ſeines hypokritiſchen Herrn zu be⸗ reien.